Hinweise

Alle Veranstaltungen der Herzgruppe bis Jahresende 2020 sind abgesagt. [ weitere Informationen ]

Nordic Walking wird ab sofort jeden Montag ab 11.00 Uhr angeboten!
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Die Herz-Selbsthilfegruppe Gifhorn trifft sich mit Beschränkungen [ weitere Informationen ]


Herzwochen: Wegen Corona fallen die Vorträge in Gifhorn aus

Gifhorn. Der Vorsitzende der Gifhorner Selbsthilfegruppe für Herzpatienten erläutert zum Auftakt der Herzwochen, was für die Vorsorge wichtig ist.

Der Leiferder Dietmar Wagner ist Vorsitzender der Herz-Selbsthilfegruppe Gifhorn mit derzeit 30 Mitgliedern. Foto: Privat

Am 1. November beginnen die bundesweiten Herzwochen. Wegen der Corona-Pandemie wurden in diesem Jahr in Gifhorn die Vorträge im DRK-Haus und im Helios-Klinikum zum Thema „Das schwache Herz – Erkennung und Behandlung der Herzinsuffizienz“ als Präsenz-Veranstaltungen abgesagt. Dafür stand der Regionalvorsitzende Dietmar Wagner für ein Interview zur Verfügung. Die Fragen stellte Redakteur Dirk Kühn.

Herr Wagner, Sie sind ehrenamtlich Beauftragter der Deutschen Herzstiftung für die Region Gifhorn. Wo liegt der Schwerpunkt Ihrer Arbeit im Kreis Gifhorn?

Die Aufklärung der Herzpatienten steht im Mittelpunkt der Deutschen Herzstiftung. Sie wurde 1979 gegründet, als die Herz-Erkrankungen in Deutschland bedrohlich hoch waren. Als betroffener Herzpatient bin ich seit 2010 Verbindungsmann zu den Patienten in der Region. Hier in Gifhorn die niedergelassenen Kardiologen sowie das Helios-Klinikum in Gifhorn und seit 2018 auch das Helios-Klinikum in Wittingen. Im November eines jeden Jahres organisiere ich zusammen mit vielen Partnern die Herzwochen.

vorstand hgg 1020Beim Gruppentreffen am 5.Oktober 2020 ist Irene Dittmann einstimmig als neue Stellvertreterin des Ansprechpartners gewählt worden.

Sie ersetzt Eckbert Heuer, der auf eigenen Wunsch aus der Gruppe ausgetreten ist. Das Foto zeigt Irene Dittmann links mit den Vorstandskollegen Jutta Champignon und Dietmar Wagner.

 

 

 

 

 

 


Seitdem Outdoor-Sport in Niedersachsen wieder erlaubt ist

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treffen sich die Mitglieder der Herz-Selbsthilfegruppe Gifhorn unter dem Motto: Ihr seid mir mit Abstand am liebsten, ab sofort zum Nordic Walking in Gifhorn - jeden Montag um 11.00 Uhr auf dem Parkplatz Ecke Wolfsburger Straße/ Isenbütteler Weg (gegenüber Morada). 

 

 

 

 


 

Leben in der Corona-Risikogruppe: „Man darf nicht ängstlich sein, nur vorsichtig“

Der 78-jährige Dietmar Wagner aus Leiferde lebt mit einem Schrittmacher und gehört damit zur Corona-Risikogruppe. In der AZ spricht er über seine Gedanken angesichts der Pandemie – und blickt zuversichtlich nach vorne.

Gehört zur Risikogruppe: Dietmar Wagner lebt mit einem Herzschrittmacher. Foto: Dietmar Wagner


Leiferde.
Er lebt seit Beginn der Corona-Pandemie etwas zurückgezogener. Doch er schaut auch nach vorne. Dietmar Wagner aus Leiferde ist 78 Jahre alt – und er hat einen Herzschrittmacher. Damit gehört er zu den Corona-Risikogruppen.

Die AZ sprach mit Menschen aus Corona-Risikogruppen

Ob Lungenkrankheiten, Diabetes, Herzerkrankungen oder Krebs: Millionen Menschen in Deutschland leiden an Vorerkrankungen und gehören damit zu den so genannten Corona-Risikogruppen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) hatten 97 Prozent der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorbenen Deutschen entsprechende Vorerkrankungen. 86 Prozent der Verstorbenen waren zudem 70 Jahre oder älter. Auch Raucher oder Menschen mit Übergewicht haben ein erhöhtes Risiko. Die meisten von ihnen verhalten sich angesichts der Corona-Pandemie vorsichtig, mache sogar ängstlich, und sie machen sich angesichts der Kritik an den Maßnahmen und einer möglicherweise bevorstehenden zweiten Corona-Welle Gedanken. Sie alle durchleben während der Corona-Pandemie besondere Ängste – und Hoffnungen –, über die einige von ihnen in der Aller-Zeitung sprechen.
„Es geht mir gut“, sagt Wagner, der Beauftragter der Deutschen Herzstiftung ist und Mitglied einer Selbsthilfegruppe für 30 Menschen mit Herzerkrankungen im Landkreis Gifhorn, mit Blick auf andere Menschen aus den Risikogruppen. Er selbst hatte eine Bypass-Operation am offenen Herzen, erhielt acht Jahre später einen Herzschrittmacher. „Ich lebe danach. Ich bewege mich viel und esse gesund. Insgesamt kann ich gut mit der Erkrankung leben. Man darf nicht ängstlich sein, nur vorsichtig, und man muss nach vorne schauen“, sagt er.